Lose Worte, dahingeworfen zwischen ein paar Bilder

Ein Beerenbaum,
ja, eher ein riesengroßer Strauch,
erblüht jetzt schon im März.

Ein alter Mann,
mit Kamera vorm Bauch,
verübt einen Schattenscherz.

Ein Blütenbaum,
ein Schatten im Gras –
das war‘s.

(Wenn da nicht Aladin wäre,
der mich mit aufrichtigem Ernst anschaut
und mir so zu verstehen gibt:
Whatever you do –
I‘ll follow you!)

Tja, wohin wird die Reise gehen?

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Weißes Haus, gestern, 16:45 h

Zu Herrn Klingbeils Schweißtropfen kommen wir später auch noch…

Ich habe mir auf BBC die Verkündigungsshow angesehen.
Mr. Trump erläutert sein 90-Tage-Moratorium zu den Handelszöllen, von dem allein China ausgeschlossen ist, und beantwortet Fragen der handverlesenen Journalisten. Er stützt sich mit den Unterarmen auf den Tisch, seine Schultern scheinen leicht nach oben gezogen, sein also etwas eingezogener Kopf schnellt jedesmal in die Richtung des Fragestellers und verharrt bis zum Ende der Frage in dieser lauernden Position. Bei seinen Antworten schaut er gelegentlich nach links hinten, wo inmitten einer stehenden Riege von Statisten auch sein Handelsminister verharrt und dauernd dümmlich lacht. Trump sagt Dinge wie: I love China. And I know Xi very well, a very intelligent man. It‘s not his fault. It‘s the fault of these men behind that desk here! Who sat here, so stupid or corrupt. I think they weren‘t stupid. A President of the United States can‘t be stupid.

Womit der jetzige President of the United States uns nicht nur wieder ein wundersames Beispiel seiner Hirnslaloms, sondern auch seinen Albtraum offenbart, dass man ihn nämlich für dumm halten könnte. Oder nahm er nur wieder mal die Gelegenheit wahr, auf seine eigene Größe zu verweisen? Wie dem auch sei, beides ist pathologisch, wenn nicht „pathetic“, um ein in der US-Administration zuletzt häufig benutztes Wort zu gebrauchen in Zeiten, wo es in Hörweite von Mr. Trump offenbar ein spaßiges Spiel ist, Häme zu verbreiten.

Wie erbärmlich ist das denn…

(Übrigens legt die Aussage Trumps eine Parallele nahe zu Vance‘s Worten in München. Putin nicht die größte Gefahr? Sondern die Gefahr im Inneren, die angeblich bedrohte Meinungsfreiheit in Europa? Da fragt man sich wieder mal: Ist die US-Regierung chaotisch, oder haben die einen Masterplan? Eine ähnlich ambivalente Einschätzung kann sich ja auch aus der Signal-Affäre ergeben: War das Inkompetenz oder ist das mit einer maßlosen Arroganz zu erklären? Auf nichts ist Verlass. Wir wissen weder, ob die 90 Tage morgen schon vorbei sein werden, oder ob nicht beim nächsten Chat auf Signal ein Atomschlag diskutiert wird. Let‘s get rid of Old Europe. – Zeit zum Abschied nehmen? Was könnten wir für ein Glück haben, dass die neue kleine GROKO so eine Zuversicht verströmt. Wenn da nicht dieser Schweißtropfen auf der Wange von Herrn Klingbeil gewesen wäre bei der Verkündigung der Ergebnisse, den dieser zwar gern abgewischt hätte, sich das aber nicht traute und sich nur leicht über die Stirn wischte, um nur ja nicht auf das Offensichtliche einzugehen…)

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Olympic Silver Medallists Bejing 2008

Penis-Museum Reykjavik.

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Dicke Eier und starker Tobak

Putin hat die dicksten. Is Trump being blackmailed by Putin? It sounds unbelievable. But if you think about it, it looks like a logical explanation.

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Spiel mir das Lied vom Tod. Oder: „You don’t have the cards right now!“

Dieses Bild wurde von einer KI generiert mit der Maßgabe, ein Bild von der Szene in „Spiel mir das Lied vom Tod“ zu erstellen, in der der Bösewicht Frank den an Knochenmarktuberkulose erkrankten Eisenbahnmagnaten Mr. Morton verhöhnt und dann auch zu Fall bringt, indem er dessen Krücken wegschlägt.

Die filmischen Helden sahen natürlich weitaus spannender aus.

Das ist also der an Krücken wandelnde, relativ unbewegliche Mr. Morton, der allerdings ungeheuer reich ist. Seltene Erden waren damals allerdings noch unbekannt. Man dealte in Eisenbahnen…

Und dies ist der Fiesling Frank:

Der in einer Szene zu Mr. Morton sagt: „Du willst dich mit mir anlegen? Du kannst doch nicht mal auf deinen eigenen Füßen stehen!“ Und dann haut er ihm die Krücken weg, und Mr. Morton fällt kopfüber in den Dreck. (Trump sagt Selenskyj: „You are not in a good position. You don’t have the cards right not!“ Und als Selenskyj antworten will, schneidet er ihm das Wort ab. Er haut ihm die Krücken weg…)

Und genau das ist neulich im Oval Office des Weißen Hauses passiert. Und es sollte „GREAT TELEVISION“ sein. Als ich mir das Set im Oval Office später noch einmal ansah, habe ich tatsächlich gekotzt.

Aber interessant ist doch: Ein Blick in die Filmgeschichte der Vereingten Staaten zeigt, dass es das, was sich heute offenbart, immer schon gegeben hat.

Und ein Blick auf die gegenwärtige amerikanische Regierung vermittelt den Eindruck, man sitze in einem drittklassigen Kino und schaue ein billiges B-Movie an. Und wenn der Film zu Ende ist und wir das Kino verlassen und die Tore sich öffnen, treten wir ein in eine Trümmerlandschaft… Nichts ist mehr, wie es war.

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This is the end

This is the end
Beautiful friend
This is the end
My only friend, the end

Of our elaborate plans, the end
Of everything that stands, the end
No safety or surprise, the end
I’ll never look into your eyes again

Can you picture what will be?
So limitless and free
Desperately in need
Of some stranger’s hand
In a desperate land

Lost in a Roman wilderness of pain
And all the children are insane
All the children are insane
Waiting for the summer rain, yeah

There’s danger on the edge of town
Ride the King’s Highway, baby
Weird scenes inside the gold mine
Ride the highway west, baby
Ride the snake, ride the snake
To the lake, the ancient lake, baby
The snake, he’s long, seven miles

Ride the snake
He’s old and his skin is cold
The west is the best
The west is the best
Get here and we’ll do the rest
The blue bus is calling us
The blue bus is calling us
Driver, where you taking us?

The killer awoke before dawn
He put his boots on
He took a face from the ancient gallery
And he walked on down the hall
He went into the room where his sister lived, and then he
Paid a visit to his brother, and then he
He walked on down the hall, and
And he came to a door
And he looked inside

„Father?“
„Yes, son?“
„I want to kill you“
„Mother, I want to…“

Come on baby, take a chance with us
Come on baby, take a chance with us
Come on baby, take a chance with us
And meet me at the back of the blue bus
Doin‘ a blue rug, on a blue bus, doin‘ a
Come on, yeah

Fuck, fuck-ah, yeah
Fuck, fuck
Fuck, fuck
Fuck, fuck, fuck yeah
Come on, baby, come on
Fuck me, baby, fuck yeah
Whoa

Fuck, fuck, fuck, yeah
Fuck, yeah, come on, baby
Fuck me, baby, fuck, fuck
Whoa, whoa, whoa, yeah
Fuck yeah, do it, yeah
Come on!
Huh, huh, huh, huh, yeah
Alright

Kill, kill, kill, kill, kill, kill

This is the end
Beautiful friend
This is the end
My only friend, the end

It hurts to set you free
But you’ll never follow me
The end of laughter and soft lies
The end of nights we tried to die
This is the end

„Come on baby, take a chance with us!“ Hat das nicht Elon zu Donald gesagt, nachdem er ihm 250.000.000 $ überwiesen hatte, und dann ging die ganze Scheiße los?

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Mark Zuckerberg und Harpo Marx, oder?

Mark Zuckerberg verzichtet auf Faktenchecks – und wirkt danach viel entspannter –>

Hi und hello, Ihr lieben Liebenden! Ich bin der Mark, der vom Sugar Mountain.

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Frühlingsfest

Heute beginnt in China das Jahr der Schlange. Mein chinesischer Neffe ist bei mir zu Besuch, und als wir gestern Abend, also an „Sylvester“, beisammensitzen, gebe ich ihm eine Tüte mit Puderzucker: „Hier, das brauchst Du noch!“ Darauf springt er auf und kramt ein wenig Englisch hervor, um mir zu sagen: „I wish you all happiness, health and good luck in the New Year!“

Was ist geschehen?

  1. Er hat unter meiner Anleitung einen Marmorkuchen von Dr. Oetker gebacken, aber den Puderzucker vergessen.
  2. Er hat auch beobachtet, wie ich, wie in China an diesem Tag üblich, Geld eingetütet habe, weil heute solche roten Beutelchen verschenkt werden.
  3. Als ich ihm nun eine Tüte reichte, hatte er nichts als das chinesische Frühlingsfest in Kopf.
  4. Der Rest ist bekannt (s.o.).

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Oxymoron

Tante Emma wollte niemals gehen…

Ein weiteres Oxymoron vom Gottgesandten der letzten Tage:

Präsident Donald Trump

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Colourless green ideas

sleep furiously… (Remember Noam Chomsky?)

Lost in colourisational translation

Centre Pompidou-Metz, Katharina Grosse: SHIFTING THE STARS

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