(Sc)hattensprung

Hermann und Eva (+2014) auf dem Weg zu Edeka…

So bleibt mir nun
ein Bild
von Schatten.
Als wir noch Schatten
hatten, da
hatten wir uns noch.
Nun hab‘ ich nur
das Bild vom Schatten,
den wir hatten,
wenn wir ins Dorf spazierten.
Erinnerung =
lebendige Schatten…
Auf jeden Fall
ein Stück von mir
von dir,
da wir einander hatten.

 

Stimme aus dem Off (ziemlich laut):

„Der Mann ist doch längst wieder liiert!“

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Thoughts on Posting Pictures

People like to post pictures of partners, children and animals (on Facebook, i.e.).

 Posting partners means: I love him/her so much! (in the best case…)

Posting children means: Isn‘t he/she sooooo  cute! (and 20 years later – the photo is still in the net somewhere – someone says: O my God!)

Posting animals is like posting children.

Except when I post pictures of Aladin and Adonis.

Why is this so?

Look, usually partners and children are looking at you, when you take the photo. Hence they look at thousands of people once the picture has been posted.  And these people look at them. Posted pictures are a perpetuum mobile of exchanging looks. Looks like it, doesn‘t it! That‘s by the way why Facebook is so restless and makes so restless.

Now look at my picture of Aladin and Adonis. They are not looking at you. They even don‘t look at each other. They rest in peace. And this is the opposite of the restless rambling on Facebook. 

Aladin and Adonis are very special… 

What do we learn from this or from them?

If you feel the Facebook-snap  —-

take a nap!

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Ecce Homo

Friedrich Nietzsche macht in seiner Autobiographie Ecce Homo ein paar Feststellungen wie diese:

  • Warum ich so weise bin
  • Warum ich so gute Bücher schreibe
  • Warum ich ein Schicksal bin

Diese werden dann sehr weitläufig, aber sehr präzise erläutert. Ich habe an dieser Stelle nur eine Feststellung zu machen:

  • Warum ich junge Frauen liebe

Ich bin wohl nicht der einzige Mann auf der Welt, der irgendwann einmal diese erstaunliche Feststellung macht. Aber ich bin wahrscheinlich der einzige, der das so stichhaltig begründen kann mit Hilfe zweier Bilder aus dem Herbst des Jahres 2018:

Zart öffnet sich der Blätter rosig-matter Kern,

voll aufgeblühte Rosen welken gern.

 

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Folgerichtigkeit

Da wurden in der vergangenen Woche eine ganze Reihe von Paketbomben verschickt, Trump bedauert das und sagt aber: Das war folgerichtig. Denn wer solche FAKE NEWS verbreitet, der soll sich nicht wundern…

Da wurde heute ein Massaker in einer Synagoge in Pittsburgh verübt. Trump bedauert das und sagt aber: Das war folgerichtig. Denn wer sich nicht bewaffnet, begibt sich in Gefahr.

Die Bomben, die Schüsse. Die terrorischtische Gewalt. Sie gehören inzwischen zu etwas, womit wir in unseren Gesellschaften zu rechnen haben.

Womit ich nie gerechnet hätte: Mit diesem ungeheuerlichen   Zynismus eines amerikanischen Präsidenten, der außerdem so ganz nebenbei atomar aufrüsten will.

Was wäre eigentlich jetzt folgerichtig?

Da muss ich spontan an Friedrich Schiller denken…

Aber Schiller war ein Idealist. Und das Wort Genossenschaft dürfte Herrn Trump völlig unbekannt sein. Das heißt: Das Bild, das sich Schiller von seinen Fürsten („Tyrannen“) machte, ist sehr naiv gemessen an dem Bild, das wir uns von Donald Trump machen müssen. Der Autokratismus unserer Tage fällt also weit zurück hinter die autokratischen Regime des 18. Jahrhunderts.

Die Welt ist nicht besser geworden, und wir befinden uns zur Zeit offenbar in einer gewaltigen Abwärtsspirale.

Wie gesagt: God save the Queen. And my testicles.

 

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Nachtleuchten

2 Kommentare

16. Oktober 2018 · 6:08

Quellstudium

Düsseldorf, Medienhafen, Samstag, den 13. Oktober 2018, 25°C.

Da treibt es so manche Laiendarstellerin und Hobbyfotografen zu einem Fotoshooting vor dieser imposanten Kulisse.

Man sieht was aus dem Höschen quellen.

Es quillt wohl auch an andern Stellen.

 

(Siehe auch Heinrich Heine: Das Hohelied)

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Love me tender

love me sweet

 

never let me go

 

 

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11. Oktober 2018 · 4:13