Nachtleuchten

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16. Oktober 2018 · 6:08

Quellstudium

Düsseldorf, Medienhafen, Samstag, den 13. Oktober 2018, 25°C.

Da treibt es so manche Laiendarstellerin und Hobbyfotografen zu einem Fotoshooting vor dieser imposanten Kulisse.

Man sieht was aus dem Höschen quellen.

Es quillt wohl auch an andern Stellen.

 

(Siehe auch Heinrich Heine: Das Hohelied)

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Geschützt: Love me tender

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11. Oktober 2018 · 4:13

Hommage

ein böser roter Löwe geht mit ihnen

und dann und wann ein weißer Elefant

 

1. Wem (welchem Gedicht) gilt diese Hommage?

2. In welchem Kloster im Elsass befindet sich das Löwen-Mosaik?

3. Aus welchem Land und aus welchem Material ist der Elefant?

 

Wer alle drei Fragen richtig beantwortet. erhält von mir einen signierten (Aus-)Druck meines Büchleins Der kleine Frosch.

Oder wahlweise eine Parabel, in der ein Löwe, ein Elefant und ein Frosch eine Rolle spielen…

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Bäume, Kronen, Kerne

Wie kann ein Baum so eine Krone haben?

Wenn der Kern so hohl ist?

Frage ich mich selbstkritisch.

Es ist alles eine Frage des Blasens… Also des Sich-Aufblasens.

Die goldene Krone hat immer noch Trump.

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Namedropping in the Fall of 2018

A Hung’rian girl named Rozi –
her boobs are so soft and cozy.
But each nippel a giant,
so to suck them I try and
I finally feel quite dozy.

(Leo Läufer)

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6. Oktober 2018 · 22:35

Herrschaft des Ichs

Peter Sloterdijk zeigt in seinem schon etwas angestaubten Buch (Kult?) Kritik der zynischen Vernunft (1983) auf, dass das Unbewusste keineswegs von Sigmund Freund „erfunden“ wurde, sondern schon zu Beginn der Aufklärung, also im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts, „bekannt“  war als Mesmers „tierischer Magnetismus“ und Marquis von Puységurs „magnetischer Schlaf“, der später unter dem Namen  „Hypnose“ populär wurde.

Er bringt diesen Sachverhalt nun in Verbindung mit dem Anliegen der Aufklärung, die ja, psychologisch gesehen, „immer ein Fortschritt im Mißtrauenstraining“ war: “ – in der Aufrichtung eines auf Selbstbehauptung und Wirklichkeitskontrolle bedachten Ichs“.

Ein wenig später spricht Sloterdijk dann von einer „Bewußtseinstransparenz“, die es zu verteidigen galt und damit den Anspruch, „daß das Ich sich selber am besten kenne und Herr über die Regeln der eigenen Vernunftäußerungen sei.“

Die Neurowissenschaften haben längst entdeckt, dass wir uns für Dinge entschieden haben, bevor wir das wissen.

Gegen meine Gewohnheit dusche ich heute nicht und fahre zur Arbeit, biege zum Strand ab, um ins Meer zu springen, obwohl ich daran vorher überhaupt nicht gedacht habe. Aber etwas in mir hat gewusst, was ich tun wollte oder würde.

Das ist, zugegeben, ein recht einfaches Beispiel.

Aber es wäre doch interessant, wenn Ihr aus Eurem Leben berichten würdet und einmal mitteiltet, wie es Euch ergangen ist, wenn Ihr Euch dabei ertapptet, dass Ihr etwas tatet, was Ihr nicht auf dem Bildschirm hattet, das aber offenbar geplant war, da es offenkundige Vorbereitungen dazu gegeben hatte, die Ihr als solche gar nicht erkannt oder gar  bewusst geplant hattet.

Man ist nicht Herr im eigenen Hause.

Und macht sich dauernd zum Affen.

Aber Gottseidank bekommen wir davon nichts mit.

Ich pflege übrigens ein gutes Verhältnis zu meinem alten Affen. Reflektiert und naiv zugleich (siehe Sloterdijk), machen wir uns beide zu Affen und entaffen uns damit, dialektisch betrachtet. Das ist die (af)finale Erlösung.

 

 

 

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