Monatsarchiv: Februar 2024

Prinz, auf den Hund gekommen

Der Prinz von Homburg:
O Gottes Welt, o Mutter, ist so schön!
Laß mich nicht, fleh ich, eh die Stunde schlägt,
Zu jenen schwarzen Schatten niedersteigen!
Mag er doch sonst, wenn ich gefehlt, mich strafen,
Warum die Kugel eben muß es sein?
Mag er mich meiner Ämter doch entsetzen,
Mit Kassation, wenns das Gesetz so will,
Mich aus dem Heer entfernen: Gott des Himmels!
Seit ich mein Grab sah, will ich nichts, als leben,
Und frage nichts mehr, ob es rühmlich sei!
(Heinrich von Kleist, Prinz Friedrich von Homburg, III,5)

(Der Prinz hatte einen Befehl nicht korrekt ausgeführt und wurde vom Kurfürsten deshalb zum Tode verurteilt. Die hier zitierte Stelle wurde sehr lange bei Theateraufführungen gestrichen, weil sie so menschlich ist… Es widersprach einfach der Staatsraison, was der Prinz in einem schwachen Moment da von sich gab… Näheres dazu hier.)

Heinrich von Kleist
Kleist

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Ein kleines Monument

Er starrt sinnierend in die Ferne…


… ein wildentschlossener Möchtegerne.

In weißem Pelz und grünem Rock.
So ist der Doc!

PS: Erinnert Ihr Euch noch an dieses Wahlplakat der SPD zu der Landtagswahl 2009, auf dem Heiko Maas so wildentschlossen dreinschaute? Die Wahl wurde übrigens fulminant verloren. Auf späteren Bildern mit der großen Natalie Wörner wirkte der Heiko meist etwas verloren. Bruder im Möchtegern? Also, ich hätte die Natalie auch gerne gehabt, kein Scheiße.

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