Monatsarchiv: Mai 2025

Spätlese

Altes Mädchen – ha! Ich habe die Loreley verpasst. Zu toll geschifft wahrscheinlich…

Auf der Pirsch. Nach Musikalischem? Einem chinesischen Feder-Spielzeug? Dem alten Mädchen?

„Hey, komm mal rüber auf’n TiVi! Lagebesprechung.

Position beziehen. Warten. Ist Nietzsche am Ende Godot? Warten wir’s ab.

Aladin hat seine Position verlassen. Und: Gefundenes Fressen! Endlich etwas aufgelesen. Ein Zeichen. Heinrich Heine ist nicht Godot. Aber so gut wie Nietzsche. Und leider so gut wie tot. Die beiden.

Was aber macht Adonis?

Er schaut sich nach Thomas Mann um. Es lebe die Diversität!

Ich konnte es mir nicht verkneifen, in diese Trumpete zu stoßen. Es lebe die Freiheit! Nieder mit der Trompete!

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Bildhübsch

Na, wer denn?

Leos Angst vor Brillenschlangen

Hier wird Thomas Manns ironisch-hintergründige Beschreibung des biblischen Vorgangs aufs Irdisch-Alltägliche herabdekliniert… Vielleicht steckt ja immer nicht mehr dahinter… Joseph mochte Potiphars Weib nicht zu Willen sein, weil er sie nicht mochte. Sie trug dem Vernehmen nach keine Brille. Aber Joseph steht für Thomas Mann. Und der stand auf Männern. Eigentlich… Also mochte dieser Joseph nicht mit diesem Weibe schlafen. Und für den Autor galt: Ncht ausgelebte Homoerotik war die Triebfeder seiner Kunst. Verzicht als Kunstquelle, auf einen einfachen Nenner gebracht. Manche nennen das etwas aufgeblasen „Sublimierung“. Andere mögen das vielleicht als Dekadenz bezeichnen.

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ecce homo

Bild und Urbild

Rosenkavallerie

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tristitia post coitum


Im Alter vergisst Mann manchmal, dass es sie tatsächlich gibt, diese gewisse tristitia. Leicht ist Mann bei gegebener Gelegenheit geneigt, sie in das übergeordnete Fach der Melancholie (oder Altersdepressionen?) zu verschieben.

Oder schreibt das Ganze, als eingefleischter Nietzscheianer, dem Phänomen der Ewigen Wiederkehr zu.

Also: Versöhnung mit der Endlichkeit? Mit sich selber?

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