Monatsarchiv: Oktober 2018

Ecce Homo

Friedrich Nietzsche macht in seiner Autobiographie Ecce Homo ein paar Feststellungen wie diese:

  • Warum ich so weise bin
  • Warum ich so gute Bücher schreibe
  • Warum ich ein Schicksal bin

Diese werden dann sehr weitläufig, aber sehr präzise erläutert. Ich habe an dieser Stelle nur eine Feststellung zu machen:

  • Warum ich junge Frauen liebe

Ich bin wohl nicht der einzige Mann auf der Welt, der irgendwann einmal diese erstaunliche Feststellung macht. Aber ich bin wahrscheinlich der einzige, der das so stichhaltig begründen kann mit Hilfe zweier Bilder aus dem Herbst des Jahres 2018:

Zart öffnet sich der Blätter rosig-matter Kern,

voll aufgeblühte Rosen welken gern.

 

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Folgerichtigkeit

Da wurden in der vergangenen Woche eine ganze Reihe von Paketbomben verschickt, Trump bedauert das und sagt aber: Das war folgerichtig. Denn wer solche FAKE NEWS verbreitet, der soll sich nicht wundern…

Da wurde heute ein Massaker in einer Synagoge in Pittsburgh verübt. Trump bedauert das und sagt aber: Das war folgerichtig. Denn wer sich nicht bewaffnet, begibt sich in Gefahr.

Die Bomben, die Schüsse. Die terrorischtische Gewalt. Sie gehören inzwischen zu etwas, womit wir in unseren Gesellschaften zu rechnen haben.

Womit ich nie gerechnet hätte: Mit diesem ungeheuerlichen   Zynismus eines amerikanischen Präsidenten, der außerdem so ganz nebenbei atomar aufrüsten will.

Was wäre eigentlich jetzt folgerichtig?

Da muss ich spontan an Friedrich Schiller denken…

Aber Schiller war ein Idealist. Und das Wort Genossenschaft dürfte Herrn Trump völlig unbekannt sein. Das heißt: Das Bild, das sich Schiller von seinen Fürsten („Tyrannen“) machte, ist sehr naiv gemessen an dem Bild, das wir uns von Donald Trump machen müssen. Der Autokratismus unserer Tage fällt also weit zurück hinter die autokratischen Regime des 18. Jahrhunderts.

Die Welt ist nicht besser geworden, und wir befinden uns zur Zeit offenbar in einer gewaltigen Abwärtsspirale.

Wie gesagt: God save the Queen. And my testicles.

 

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Nachtleuchten

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16. Oktober 2018 · 6:08

Quellstudium

Düsseldorf, Medienhafen, Samstag, den 13. Oktober 2018, 25°C.

Da treibt es so manche Laiendarstellerin und Hobbyfotografen zu einem Fotoshooting vor dieser imposanten Kulisse.

Man sieht was aus dem Höschen quellen.

Es quillt wohl auch an andern Stellen.

 

(Siehe auch Heinrich Heine: Das Hohelied)

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Love me tender

love me sweet

 

never let me go

 

 

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11. Oktober 2018 · 4:13

Hommage

ein böser roter Löwe geht mit ihnen

und dann und wann ein weißer Elefant

 

1. Wem (welchem Gedicht) gilt diese Hommage?

2. In welchem Kloster im Elsass befindet sich das Löwen-Mosaik?

3. Aus welchem Land und aus welchem Material ist der Elefant?

 

Wer alle drei Fragen richtig beantwortet. erhält von mir einen signierten (Aus-)Druck meines Büchleins Der kleine Frosch.

Oder wahlweise eine Parabel, in der ein Löwe, ein Elefant und ein Frosch eine Rolle spielen…

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Bäume, Kronen, Kerne

Wie kann ein Baum so eine Krone haben?

Wenn der Kern so hohl ist?

Frage ich mich selbstkritisch.

Es ist alles eine Frage des Blasens… Also des Sich-Aufblasens.

Die goldene Krone hat immer noch Trump.

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