der nicht wegen seiner berühmten Untaten verurteilt wurde, sondern wegen —- Steuerdelikten.
So ähnlich erscheint es nun Jens Spahn zu ergehen (nicht in der Sache, aber in der Dimensionsrelation: Es geht hier beileibe nicht um „Untaten“; Spahns Kollege Mirsch hat
ja auch bereits schon „großen Respekt“ bezeugt…), der offenbar mehrere Milliarden Euro für Masken, die niemand brauchte, zum Fenster rausgeworfen hat, dafür aber nicht belangt wurde, der aber jetzt über ein Baby (Preis: allenfalls 100.000 $?) stolpert und nun zurückgetreten ist, nicht ohne selber nachzutreten: In seiner Rücktrittsserklärung jammert er über die „Unerbittlichkeit“, die er in der Diskussion der letzten Tage gespürt habe.
Oder kann man diesem Politiker doch noch ein gewisses Maß an Größe attestieren, da er anscheinend „Verantwortung zeigt“? Eine solche Größe wäre allerdings von der Art, die in dem Bild, das sein Mann, Daniel Funke, auf Instagram gepostet, bei ihm sichtbar wird: Er lässt diesen virilen Typen im Vordergrund sich darstellen, während er, mit leicht zusammengezogenen Lippen lächelnd, den Kinderwagen mit dem Baby einer geliehenen Mutter, zu dem er selber keine genetische Beziehung hat, vorsichtig festhält.
Warum macht Jens Spahn das? Oder vielleicht besser gefragt: Was hat Herrn Funke geritten?
