Schlagwort-Archive: Daniel Kehlmann

Daniel Kehlmann: Lichtspiel

„Und bei eurem nächsten Film, Der Fall Molander, da hat der große Paul Wegener die Hauptrolle gespielt?“
„Welchem?“
„Bei eurem nächsten Film“, liest er von der Karte. „Der Fall Molander. Da hat Paul Wegener die Hauptrolle gespielt.“
„Den gibt es nicht.“
„Den Paul Wegener?“
„Diesen Film. Gibt es nicht, der wurde geplant, aber nie gedreht.“
Ein paar Sekunden ist es still, dann sagt Heinz Conrads: „Doch, doch, hier steht … Gedreht ist er schon worden. Es hat ihn nur keiner gesehen, er ist dann verloren gegangen.“

Wer wissen will, warum ich diesen Ausschnitt aus dem 1. Kapitel des Romans für eine Schlüsselstelle halte, der kann das unter „Reflexe und Reflexionen“ erfahren. Einfach hier anklicken und dann nach unten scrollen…

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Reflexe und Reflexionen

Tyll

Unter „Reflexe und Reflexionen“ habe ich auf den zuletzt erschienenen Roman „Tyll“ von Daniel Kehlmann reagiert. Während der Lektüre dieses Buches fiel mir per Zufall ein altes Buch aus „Familienbesitz“ in die Hände, nämlich der erste Band von „Die alten Volksbücher nach den ältesten Druckvorlagen neu übertragen und mit neuen Figuren. I. Till Eulenspiegel. Alster-Verlag Hamburg, 1924″. Die nebenstehende Illustration wird in der Buchbesprechung kurz erläutert.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Reflexe und Reflexionen, Zeitliches