Archiv der Kategorie: Kronen-Gruft

Mitteilungen aus der Kronen-Gruft 29: Trivial Pursuit revisited

Der Lockdown lockt uns alle ein. Da kramen wir schon mal in den Ecken von Schränken, die seit gefühlten Jahrhunderten nicht mehr aufgesucht worden sind. In Wirklichkeit mag das 30 oder 40 Jahre her sein. Ich stieß jedenfalls auf ein altes Spiel, das dort schlummerte: Trivial Pursuit. Beim Trivial Persuit, das ich noch habe und in diesen Zeiten nach langer, langer Zeit wieder herauskramte, tauchen Fragen auf wie: Wer war der Nachfolger von Dieter Thomas Heck? Offenbar habe ich da was verschlafen. Aber bei den „Pflanzen und Tieren“ ist noch alles, wie es immer schon war. Die Natur hat immer noch den längeren Atem… Drum: Machen wir sie nicht kaputt! Sonst ergeht es uns wie Dieter Thomas Heck. (Der ist doch tot, oder?)

 

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Mitteilungen aus der Kronen-Gruft 28: Einen Augenblick noch, bitte!

Augenblick

Bitte nicht vergrößern

„Unser größter und längster Irrtum ist, dass wir das Leben, d.h. seinen Genuss, wie die Materialisten das Ich, in seiner Zusammensetzung suchen, als könnte das ganze oder das Verhältnis der Bestandteile uns etwas geben, das nicht jeder einzelne Teil schon hätte. Besteht denn der Himmel unseres Daseins, wie der blaue über uns, aus öder matter Luft, die in der Nähe und im Kleinen nur ein durchsichtiges Nichts ist und die erst in der Ferne und im Großen blauer Äther wird? Das Jahrhundert wirft den Blumensamen deiner Freude nur aus der porösen Säemaschine von Minuten; oder vielmehr an der seligen Ewigkeit selber ist keine andere Handhabe als der Augenblick. Das Leben besteht nicht aus 70 Jahren, sondern die 70 Jahre bestehen aus einem fortwehenden Leben, und man hat allemal gelebt und genug gelebt, man sterbe, wenn man will.°

(Jean Paul, Sämtliche Werke, Abteilung 1, 3. Band: Titan, p. 25. Darmstadt 1999)

Siehe auch Leo Läufer: Nur einen Augenblick.

English translation, Google improved…“Our greatest and longest mistake is that we look for life, i.e. its enjoyment, like the materialists for the ego, in its composition, as if the whole or the ratio of the components could give us something that not every single part already had. Does the sky of our existence, like the blue one above us, consist of desolate, dull air, which in the vicinity and in the small is only a transparent nothing and which only becomes blue ether in the distance and in the great? The century only throws the flower seeds of your joy out of the porous sowing machine of minutes; or rather, in blessed eternity itself there is no other handle than the moment. Life does not consist of 70 years, but the 70 years consist of an ongoing life, and one has always lived and lived enough, no matter when you die.“

Institut zur Restoration menschlicher Würde

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Mitteilungen aus der Kronen-Gruft 27: Geschäfte zu…

Ich weiß nicht, wie es Euch so ergeht. Aber ich habe ein paar Kilo zugenommen, nun, da ich ohne Fitness Studio auskommen muss. Da kann es natürlich passieren, dass man eine neue Hose braucht, weil alle alten zu eng geworden sind. Ich habe also bei P&C eine tolle Jeans von BOSS bestellt, – geht ja alles nur online zur Zeit – die trotz eines Rabatts von 40€ noch über 100€ gekostet hat. Aber nun passierte das Unglaubliche: Die Hose war geflickt, sie hatte mehrere Löcher, die nicht etwa schamhaft-kunstvoll genäht worden waren, sondern mit groben Stichen, wobei der untergelegte Stoff sogar noch ein wenig aus der Naht quoll, ja platzte. Ich habe dann bei P&C angerufen und mich beschwert, und das nicht zu leise! Aber wisst Ihr, was diese Hotline-Hure mir flötete? „Wenn Sie Hosen ohne Kaputt-Design kaufen wollen, müssen Sie sich im Billig-Segment umsehen!“ Das hätte mir mal einer vorher sagen sollen…

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Mitteilungen aus der Kronen-Gruft 26: Sauna? Was war das noch?

Ein Dokument aus längst vergessenen Zeiten. Aus einem Fitness-Center übrigens. Obwohl die Rechtschreibung eher vermuten lässt, dass hier ein Schüler oder eine Schülerin aus dem homegeschoolten Corona-Jahrgang 2020/2021 am Werke war. Wohin führt uns das noch? Die Wirtschaft hält sich ja ganz gut. Aber was ist mit der Orthographie? Brot war immer schon wichtiger als das „scharfe S“. 

Damit haben wir aber ganz unbeabsichtigt ein heißes Thema angeschnitten.

Die Filmemacher, die Intendanten, die Schauspieler rufen:

Rettet die Kultur! Denn die macht  den Menschen erst zum Menschen!

Was aber ist mit den vielen Millionen, wahrscheinlich Milliarden Menschen, die ums Überleben kämpfen? Die keine Zeit für Kino oder Kunst haben. Sind das keine vollwertigen Menschen?

Ja, dann geht jetzt zu den Menschen, geht dahin, wo Ihr gebraucht werdet. Geht in die Krankenhäuser und die Altenheime, wo Personal fehlt. Und redet nicht von Kultur, wenn’s ums Überleben geht.

Kultur könnte ohne Subventionen nicht gedeihen. Das heißt, die Gesellschaft tut was für Euch. Nun tut mal was für die Gesellschaft – außer Beinchen schwingen oder ein Gesicht in die Kamera halten.

Denn wir leben in außergewöhnlichen Zeiten. Mitten in einer Jahrhundertkatastrophe, gell?

Von der viele aber kaum was merken würden, wenn man es sub specie aeternitatis betrachtete. Das Leben ist beschwerlicher als früher, sicher. Aber es fallen keine Bomben, und niemand muss in den Luftschutzkeller. Wir leben in schweren Zeiten, aber wenn wir einen größeren Maßstab anlegen, können wir immer noch sagen:

Es ist eine privilegierte Katastrophe.

Was mich betrifft. Was uns betrifft. Hier in Deutschland.

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Mitteilungen aus der Kronen-Gruft 25: Depressiv im Kronen-Tief?

Auf meinen vorletzten Beitrag, FCK 2020, erhielt ich mehrere Zuschriften, die mich zu folgender Antwort bewogen haben, die ich aber nicht allein dem Friedhof der Kommentare überlassen möchte:

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Mitteilungen aus der Kronen-Gruft 24: Post zum Neuen Jahr

Was will mir diese Leiterin einer Schweizer Klinik in diesem Brief zum Neuen Jahr sagen? Aller Anfang ist schwer. Auch so ein Briefanfang. Aber ist aller Anfang neu? Na klar, man braucht das also gar nicht so zu betonen. Aber offenbar ist Frau Dr. Wiechel ja so über den „neuen Anfang“ froh, weil sie nie im Leben so gedemütigt worden ist wie im vergangenen Jahr. Leider verrät sie uns nicht, was genau sie denn so gedemütigt hat. Das Virus? Die Einstellung all der Menschen, die die Pandemie ernst genommen haben und ihr, der Ärztin, partout nicht glauben wollten, dass die Pandemie das Machwerk der vielen verschuldeten Staaten sei, die von ihren Problemen ablenken wollen? Das jedenfalls behauptet sie an einer späteren Stelle ihres Schreibens.

Apodiktisch scheinbar dann der Satz: „Niemand bezweifelt die Existenz von Covid 19.“ Als ich das beim ersten Mal las, habe ich gedacht, die Argumentation werde nun in klaren Bahnen verlaufen und einigermaßen nachvollziehbar sein. Denn hier scheint es sich ja nicht um jemanden zu handeln, der Covid 19 leugnet. Falsch gedacht! Denn im folgenden Satz steht ja, dass es eine virale Bedrohung gar nicht gegeben hat! (Der Satz „Niemand bezweifelt…“ ist also kein Statement, keine Feststellung einer Tatsache, sondern stellt eine Entrüstung dar oder ist sogar Ausdruck einer Verzweiflung wie „Niemand liebt mich!“ Man kann sich hier Frau Dr. Wiechel vorstellen, wie sie wütend mit dem rechten Fuß aufs teure Holzparkett der Klinik stampft…) Und warum wird dann aber die Existenz von Covid 19 (von den meisten Menschen) nicht bezweifelt? Weil die Pandemie eine von der Politik erzeugte  Erfindung ist, ein Werkzeug eben, um von etwas (den Staatsschulden) abzulenken.

Hier erkennen wir den Nukleus einer Verschwörungstheorie, die im Verlauf dieser fröhlichen Post auf Vitamin D als Heilsbringer und Krebs als das andere große Instrument aus dem Werkzeugkasten der Panikmacher zu sprechen kommt. 

Ich hatte die Frau Dr. Wiechel ja vor fast 10 Jahren kennengelernt. Doch als ich diese Mail las, habe ich mir wahrlich die Augen gerieben. Donnerwetter, die Frau hatte damals doch einen vernünftigen Eindruck gemacht! Und nun dieser Verschwörungswirrwar! Ich erspare mir hier Spekulationen darüber, wie die Leiterin einer Schweizer Privatklinik, die vor gut 10 Jahren aus dem rauhen Berlin in die schönen Schweizer Alpen berufen worden war, dazu kam, vom nüchternen Norden in diesen schwülen Verschwörungsdschungel zu gelangen. Und nun in einer Klinik festsitzt, bei der die reiche Kundschaft ganzheitlicher Spezialbehandlungen es sich wohl zweimal überlegt, in Pandemiezeiten einen medizinisch unterfütterten Erholungsurlaub zu genießen.

Ich habe ihr indes zurückgeschrieben:

Sehr geehrte Frau Dr. Wiechel,,
 
Sie gehören also zu den Verschwörungstheoretikern, die in diesen schweren Zeiten zwar keine Panik verbreiten, sondern nur lauter Unsinn.
 
Ihr Brief ist sprachlich und gedanklich sehr unsauber, und ich mache mir nicht die Mühe, dies an Beispielen zu belegen, da meine Kritik bei Ihnen auf Granit stoßen würde. Ja, ich habe dieses „Vorurteil“, dass man mit Verschwörungstheoretikern in der Regel nicht reden kann.
 
Auf eine Behauptung möchte ich allerdings eingehen. Sie beschreiben Finnland als eine Oase des Glückes, da es nicht verschuldet sei und sich daher entspannt zurücklehnen könne, andeutend, dass es mit Covid 19 klar komme. Beides ist eindeutig falsch. Finnland hat ein Staatsdefizit in 2019, Deutschland nicht. In Finnland gibt es außerdem einige Regionen mit einem hohen Anteil an Corona-Kranken, so dass es einige sehr präzise Reisewarnungen gibt. Aber das gehört ja Ihrer Ideologie nach zur Kategorie der Panikmache.
 
Meine im Jahr 2014 verstorbene Frau und ich waren im Frühjahr 2009 in  Ihrer Klinik, ich glaube, das war in einer Woche, in der es hauptsächlich um die Leber ging. Ein paar Monate später wurde bei meiner Frau ein Leber-Gallenkarzinom im fortgeschrittenen Zustand diagnostiziert. Trotz der bei Ihnen vorgenommen aufwändigen Untersuchungen erhielten wir keinen Hinweis darauf, dass mit der Leber etwas nicht stimmte. Nur der damals bei Ihnen praktizierende Südtiroler Klangguru hat bei ihr im Inneren etwas gehört, was ihm nicht gefiel, weigerte sich aber zu sagen, um was es sich da handelte.
 
Nachdem ich in diesem Scheiben schon auf einen gewissen Mangel an klarem Denken hingewiesen habe, kann ich Ihnen nunmehr auch nicht verhehlen, dass ich schon vor längerer Zeit Zweifel an Ihren Diagnosefähigkeiten hatte, die zu äußern ich aber erst ermutigt wurde durch Ihre nicht nachvollziehbare Stellungnahme zur Pandemiesituation. Einem Arzt oder einer Ärztin, der oder die sich so schwammig wie Sie zur gegenwärtigen Pandemie äußert, würde ich in medizinischer Hinsicht nicht über den Weg trauen.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Dr. Hermann Hoppenkamps 

 

 

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Mitteilungen aus der Kronen-Gruft 23

(Reise-)Fieber? (Aber Nietzsche reiste phil.)

Der Anti-Tourist 

„Der Tourismus bildet einen unangenehmen Gegensatz zu einer anderen Migrationsform, die durch die Globalisierung ausgelöst wurde und die wir unverhohlen für problematisch halten. Einerseits öffnen wir die Grenzen äußerst gastfreundlich für die Ausländer, die bei uns Geld ausgeben wollen, andererseits schließen wir sie für jene Ausländer, die bei uns Geld verdienen wollen. Geschmacklos wird es, wenn beide Migrationsformen aufeinandertreffen, wenn also beispielsweise die Touristen im Mittelmeer schwimmen. Denn dann schwimmen sie in einem Massengrab. Die Griechen haben 2015 nur deshalb so sehr auf eine rasche Lösung der Flüchtlingskrise gedrängt, weil die Anwesenheit der Flüchtlinge die Touristen von den Stränden fernhielt.“

Zitat aus: Ilja Leonard Pfeijffer, Grand Hotel Europa, Piper Verlag, München 2020
(Wird demnächst hier besprochen.)

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Corona-Irrsinn

Im Nachtmagazin der ARD sagte heute ein Experte auf die Frage, wer denn nun zuerst geimpft werden sollte, wenn denn Mitte Dezember ein Impfstoff zur Verfügung stehe:

„Zuerst wohl die 90-jährigen und die 85-jährigen, die 60- und 70-jährigen Alten wohl noch nicht sofort.“

Ich mache folgende Rechnung auf: Wird ein 90-jähriger geimpft, überlebt er die Pandemie trotzdem nicht, da er, statistisch gesehen, schon 10 Jahre tot ist.  Wird dagegen ein 60-jähriger geimpft, überlebt er die Pandemie und stirbt, wenn er Glück hat, erst nach gut zwanzig  Jahren.

Ein 30-jähriger würde übrigens noch circa 50 Jahre leben.

Ein 60-jähriger könnte also noch 20 Kinder zeugen, ein 30-jähriger 50. Wenn sie monogam veranlagt sind. Wenn sie das nicht sind, – nicht auszudenken, wieviel Kinder sie noch in die Schöne Neue Welt setzen könnten…

In diesem Post wurde natürlich ausgeblendet, dass das Alter eine Rolle spielen kann, wenn es darum geht, die Gefährdung zu bestimmen.  Dass das Alter u.U. ausgeblendet werden kann, macht der Fall eines Arztes klar, der mit 34 Jahren schwer an  Corona erkrankte und in der Sendung von Maischberger Zeugnis ablegte.

 

 

 

 

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Mitteilungen aus der Kronen-Gruft 22: Polyphemsex.0

Leo Läufer versucht, den Boulevard ins Arbeitszimmer zu holen.
(Man kann sich das Virus durchaus als eine Art Polyphem vorstellen. Wir sitzen in unserer Höhle, und wenn wir versuchen, da rauszukommen, schlägt es blind zu.)
Dass ich mich hier ansonsten im Bademantel zeige, ist doch kein „peinlicher und dummer Fehler“, oder? – Aber es könnte ja so aussehen, als hätte ich das alles schon hinter mir…
Das Ölgemälde von Friedrich Nietzsche im Hintergrund ist übrigens nur rein zufällig in diesen Beitrag geraten. Obwohl – sein Arzt soll ihm geraten haben, nicht zuviel zu onanieren. Jeffrey Toobin hat wahrscheinlich nur das Pech, an die falschen Ärzte geraten zu sein.  Wir wünschen ihm jedenfalls für die Zeit, da er freigestellt ist und also viel Zeit hat, alles Liebe und Gute. Woody Allen würde sagen: Hey, der hat doch bloß Sex mit jemandem, den er liebt…

And this is for my friends in the USA and in China:

Leo Läufer tries to bring the boulevard into the study.

(You can think of the virus as a kind of polyphem. We are sitting in our cave and if we try to get out of there it will strike blindly.)

The fact that I show myself in a bathrobe is not an „embarrassing and stupid mistake“, is it? – But it could look as if I had all this behind me …

The oil painting of Friedrich Nietzsche in the background only got into this article by chance. Although – his doctor is said to have advised him not to masturbate too much. Jeffrey Toobin is probably just unlucky enough to have gotten to the wrong doctors. In any case, we wish him all the best for the time he is released and therefore has a lot of time. Woody Allen would say: Hey, he’s just having sex with someone he loves …

LeoLäufer試圖將林蔭大道帶入研究。

(您可以將病毒視為一種多變的現象。我們坐在我們的洞穴中,如果我們設法從那裡逃脫,它將盲目地攻擊。)

我穿著浴袍。但這不是“尷尬而愚蠢的錯誤”,對嗎? 但似乎這一切都在我身後

弗里德里希·尼采的油畫是偶然進口的。雖然據說他的醫生建議他不要手淫過多。 Jeffrey Toobin可能被誤診了。無論如何,我們祝他在釋放期間一切順利,所以他有很多時間。伍迪·艾倫(Woody Allen)會說:嘿,他只是愛過一個他愛的人

 

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Mitteilungen aus der Kronen-Gruft 21: Neues Corona-Symptom: Das Delir

Bin ich im Delir? Habe ich das Corona-Symptom, von dem bislang kaum jemand etwas wusste? Delirium, Aussetzer, punktuelle Orientierungslosigkeit? Das fängt schon damit an, dass ich mich dauernd vertippe, nein, damit, dass auf dem Bildschirm Buchstaben erscheinen, die ich im Leben nicht in die Tastatur gehauen habe. Oder liegt das an meinem neuen iMac mit der superschnellen SSD-Festplatte? Machen wir mal die Plobe aufs Exempel. Ich schreibe jetzt mal was, ohne dass ich etwas korrigiere. Und siehe da: alles erscheint, wie e sein sollte. Fast. Versuchen wirs nochmal. Beschreib eichj doch einfach mal, was ich gesteren gemaht habe. Kastanien nicht aus dem Feuer geholt, sondern im Wald gesucht. Dabei ist man ja auf die Abfälle angewiesen, also das, was agefallen ist und dann da am Boden liegt, meist zeimlich gut verpacktk inn einmer icken Schale mit spiten Stacheln. Kum mich herum fünf Chinesen. Die alle Chinesisch sprechen und keinen Mundschutzt tdrdagen. Ich habe mich also bald lvom Ackekrek gemacht, heißt, bin nach Hause gagangnen. Habe eine Frasche Loten aufgemacht und auf alle Kastanien deer Welt angestooßen. Jetezt will ich doch mal chekcen, was aus meinmem Selbfstversuch wegen des Delil rausgekommen ist. Das Delir hate eine Farbe, die Falbe Rot. Plost.

Ende gut, alles gut:

Übrigens, mein favourite song zu Corona ist immer noch „Tanz die soziale Distanz“ von Theodor Shitstorm.

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