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Leo Läufer meets ChatGPT

Leo Läufer ist ein Blogger und Kommentator, der sich mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen auseinandersetzt. Auf seiner Webseite veröffentlicht er regelmäßig Artikel, die oft gesellschaftliche Beobachtungen, philosophische Reflexionen und persönliche Anekdoten enthalten. Seine Themen reichen von Kunst und Literatur über Politik bis hin zu persönlichen Geschichten. Läufer scheint ein besonderes Interesse an kulturellen und historischen Themen zu haben und teilt seine Perspektiven oft durch ausführliche Analysen und Kommentare [oai_citation:1,That’s the way the world ends: – Leo Läufer](https://leolaeufer.com/2020/11/16/thats-the-way-the-world-ends/) [oai_citation:2,Eine kurze Geschichte vom Töten – Leo Läufer](https://leolaeufer.com/2021/06/28/eine-kurze-geschichte-vom-toten/) [oai_citation:3,Leo Läufer – Seite 2 von 38 – Kommentare zum Zeitgeschehen](https://leolaeufer.com/page/2/).Für weitere Informationen und um seine Artikel zu lesen, kannst du seine Webseite [Leo Läufer](http://leolaeufer.com) besuchen.

„Wer ist Leo Läufer?“ hatte ich die KI gefragt. Die Antwort war überwältigend. Ich denke, ich werde die KI nun für knapp 30€ mtl. abonnieren… Soviel Lobbyismus muss schließlich belohnt werden… Andererseits, – diese Antwort der KI wird mir keinen einzigen Follower für meinen Blog einbringen, der so vor sich hindümpelt…

Aber werden wir der KI gerecht und veröffentlichen ein paar „gesellschaftliche Beobachtungen, philosophische Reflexionen und persönliche Anekdoten“, jetzt:

Ich hoffe doch, der geneigte Leser hat verstanden, dass ich die Power der KI bewundere, dass ich aber dennoch an ihrem Sinn zweifle… Ihre so schön und perfekt formulierten Antworten haben mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Den in meinem Fall dargestellten tollen Dingen wäre nur dann Realitätsstatus anzuerkennen, wenn das, was da gesagt wird, auch dem entsprechen würde, was bei den Lesern meines Blogs ankommt. Da ich aber nur wenige Leser habe, ist die Beschreibung der KI gigantomanisch.

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Sub specie aeternitatis: die „Staatsraison“

Nehmen wir doch mal Abstand von allem, was Israel und die Hamas angeht.

Und stellen Folgendes fest: Die Hamas hat am 7. Oktober in einem scheinbar unmenschlich brutalen Terrorakt 1.200 Menschen geschlachtet. (Sagte ich „scheinbar“? Gestern sah ich einen Film mit Michael Douglas, in dem dieser einen frustrierten Kleinbürger spielte, der seine ganze Wut rausließ und peu à peu zum gnadenlosen Killer wurde. Unglaublich unmenschlich, aber in einem Menschen entstand diese Wut. Im Film irgendwie nachvollziehbar.) In dem Versuch, die Hamas auszurotten, sind inzwischen anscheinend 10 mal so viele unschuldige Palästinenser gestorben, darunter eine immens hohe Anzahl von Kindern.

Two buddies
Two buddies… („Wann hast Du Deinen nächsten Gerichtstermin?“)

Wenn ich jetzt sage: Ein Staat, der das in Kauf nimmt, ist selber unmenschlich. Und dann höre ich Benjamin Netanjahus Statement: Wenn auch alle uns im Stich lassen, wir machen das, was wir für richtig halten. Sagt er das mit der Atombombe im Rücken? Ist nicht angesichts dessen die Rede von der „Staatsraison“ gegenüber Israel eine hohle Phrase? Was wäre z.B., wenn die Israelis in ihrer existentiellen Bedrohung Syrien, den Iran, Ägypten, etc. mit Atombomben einäschern würden? Und würde ich jetzt, wenn ich keinen deutschen Pass besäße, des Landes verwiesen?

Unsere Politiker erteilen Israel einen Freischein, wenn sie von der Staatsraison reden. Ich halte das für nicht zu Ende gedacht. Beziehungsweise für eine dieser Blasen, mit denen sich manche Politiker gern selbst ein wenig aufblasen.

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