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Frühlingserwachen

Heute ist Frühlingsanfang. Gestern war ich mittags bei einer Freundin eingeladen, wo lauter alte Menschen saßen. Kein Wunder, ich werde schließlich demnächst 70 Jahre. Habe das aber wohl nicht so richtig mitbekommen. Es wurde viel geredet, über Krankheiten, Fahrten in die Karibik, Depressionen und die Probleme, wenn es darum geht, eine Lampe an die Decke zu hängen. Ich habe schließlich meine Anekdote von dem Mann beigesteuert, der an Demenz litt und sich umbringen wollte. Der saß tage-, ja wochenlang mit seiner Schrotflinte in der Hand auf einem Stuhl und fragte sich immer wieder, wen er erschießen wollte….

Gestern Abend haben wir in meiner Hütte einen Smoke in den Frühling gemacht. Wir haben uns, wie immer, wenn Zigarren im Spiel sind, gut unterhalten. Einer sagte, als wir auf Dichtung zu sprechen kamen (schließlich ist ja zur Zeit die Leipziger Buchmesse): „Ein Haiku hat immer siebzehn Silben auf drei Zeilen verteilt.“

Könnt Ihr haben, Jungs.

fünf-zigarren

Fünf Zigarren

zum Kranz geflochten

Leo Läufer: Der fünfte Mann

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Zigarrenabend bei Dalay Zigarren und Nachschlag in meiner Hütte

2014-11-27 21.09.07Der Zigarrenabend am Donnerstag, den 27. November, bei Dalay Zigarren mit Stargast José Dominguez war schweinisch gut. Der Ibérico-Schinken in Belotta- Qualität wurde fachmännisch in feinen Scheiben abgeschnitten, ja abgeschabt von einem Spanier, wie er im Buche steht, nämlich von „Cortator de Jamon“ Zoran Anastasijevic. Dazu gab’s feines Bier, Cock-Tails (Der Zoolander war der Renner!) und last not least Zigarren, die von José persönlich eingeflogen worden waren aus der Dominikanischen Republik. José hatte ein Lachen drauf, dass man befürchten musste, das Schwein würde wieder zum Leben erweckt und würde anfangen, ebenso laut und kehlig quiekend wie der Südamerikaner durch die Bude zu rennen. Ich habe übrigens selten ein so graziles Schweinebein gesehen, das immer noch sexyer wurde, je mehr an ihm geschabt wurde. Schade, man hätte die Zehen ein klein wenig mit Make-up versehen sollen. Dem Schwein wär’s egal gewesen, und der Herrenrunde hätte es noch den letzten schweinischen Kick versetzt.
HüttenwartAber die Story geht ja weiter. Der Schenkel der Iberica wurde für ein Trinkgeld an meinen Freund St. weitergegeben, der einen Freund Hakki the Lucky hat, der was vom Tranchieren von Schweinen versteht. Der brachte noch einen Freund mit aus der Energiebranche, so dass am Ende eine Truppe beisammen war, die mit dem Restschenkel der Iberica fertig zu werden glaubte: Energetisch, schnittisch, abfällig. Drei Freunde fürs Leben, die meine Wortspiele verstehen. Und ich natürlich. Denn das Ganze fand ja in meiner Gartenlaube/Hütte statt. AladinAladin oder Adonis, wer weiß das schon, da die beiden Zwillingsbrüder sind, ging vor Beginn der Session zwischen den Kochgeräten noch ein wenig spazieren. Kam nicht besonders gut an bei meinen Gästen. Aber ich stehe zu meinen Katern. In jeder Beziehung. Old-MonkNatürlich wurde Rum getrunken zu den Zigarren, die wir rauchten. Old Munk z.B.. Zum andräunenden Nikolaustag gab’s selbstgebackene Plätzchen von S., Zimtwafffeln z.B. mit dem Durchmesser eines Toastbrots, so dass der Zimtgeschmack sichergestellt war. Es wurden Bilder gemacht und auch ein Film. Aber die zeige ich meinen lieben Gästen erst beim nächsten Zigarrentreff in der Hütte. – Wer bis dahin nicht warten will, kann in einem Extra-Beitrag (siehe oben) zwei Links anklicken, der eine zu einer Diashow, der andere zu einem Filmchen. Das Passwort ist den Protagonisten und Z-Performisten und Favoristen iberischer Ferkel bekannt.

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