Über Lüge in postfaktischen Zeiten

Was steckt dahinter, wenn der amerikanische Präsident „schnell mal“ eine falsche Kathastrophenmeldung in die Welt setzt, wie erst heute wieder über einen angeblichen Terroranschlag in Schweden?
Der britische Autor Ian McEwan macht in seinem neuesten Buch „Nutshell“ ein paar interessante Anmerkungen über das Lügen.
„The effective lie, like the masterly golf swing, is free of self-awareness.“
Ian McEwan: Nutshell, p. 170
Aber es gibt zwei Arten von Lügnern.
Trudy: „Only persuade herself and she’ll deceive with ease and consistency. Lies will be h e r truth.“
„Claude, unlike Trudy, owns his crime. This is a Renaissance man, a Machiavel, an old-school villain, who believes, he can get away with murder. The world doesn’t come to him through a haze of the subjective; it comes refracted by stupidity and greed, bent as through glass or water, but etched on a screen before the inner eye, a lie as sharp and bright as truth. Claude doesn’t know he’s stupid. If you’re stupid, how can you tell?“
Nutshell, pp. 147f.

nutshell

Eine Besprechung dieses Buches bald bei „Reflexe und Reflexionen“. Der Roman/die Novelle ist nichts anderes als eine zeitgemäße Version des „Hamlet“. „And the rest is chaos.“ We learn at the very end…

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Eingeordnet unter Reflexe und Reflexionen, Zeitliches

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