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Der Sommer geht vorbei…

… das letzte Konzert der Reihe „Sonntags ans Schloss“ in Saarbrücken wurde heute gegeben, nicht mit der „Honey Creek“

aus Saarbrücken mit dem wohnbekannten Mr. Boyle aus dem Kawumm, der das Saarland nicht nur mit ekstatischer Musik, sondern auch mit hautnahen Beinkleidern und Tattoos versorgt. Die Band hätte es verdient, das letzte Sahnehäubchen der Konzertreihe zu sein.

Das wurde indes materialisiert durch eine Band, die schon circa sechs Mal hier aufgespielt hat und so angekündigt wurde:

B.B. & The Blues Shacks spielen feinsten Roots-Blues

B.B. (so wollen wir ihn hier mal nennen, Genaueres da) hat den Blues nicht, er singt den Blues, und er spielt den Blues auf der Mundharmonika. Höhepunkt: Er ließ die Zeit stillstehen, als er auf diesem Instrument eine Note blies, die eine Minute lang in der Luft schwebte, so dass wir alle die Luft anhielten und beinah erstickt wären, vor Begeisterung. Auch manche Hornbläser kennen diesen Trick, einen langen Ton zu spielen und gleichzeitig dabei Luft nachzuscheffeln (Zirkularatmung). Links von ihm sein Bruder, der die Band vor mehr als 35 Jahren gegründet hat. Ich fand es sehr sympathisch, wie der Frontman der Band, Michael Arlt, mit seinem Bruder Andreas umging, von dem er sagte, dass er ihm seine musikalische Existenz verdanke. Chapeau.

Leider habe ich Leo Läufers Freund Hartwig heute nicht begrüßen können, der immer an der gleichen Stelle steht und mindestens so regelmäßig den Konzerten beiwohnt wie die wild tanzenden Groupies auf der anderen Seite der Bühne. Harald, ich grüße Dich, wir sehen uns hoffentlich im nächsten Jahr wieder am Schloss!

Der Sommer geht also zu Ende, und wir bereiten uns wieder auf Weihnachten vor. Die Dekos in den Läden lassen noch ein paar Tage, Wochen auf sich warten. Ich habe indes schon mal den Karton mit den Weihnachtsdekos aus dem Keller geholt und mich ein wenig eingestimmt auf die nächste Saison. Ein Weihnachtskarussell aus dem Erzgebirge, das mit Kerzen in Gang gehalten wird, dazu ein paar Takte der Berliner Band „Theodor Shitstorm“. Mein Großcousin und seine Indie-Pop-Partnerin mögen mir den Datenklau nachsehen…

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