Liebende suchen die Einsamkeit (Kierkegaard) – egal wo

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BEI BONIFACIO, KORSIKA

Zwei Turteltäubchen

Auf hoher See

Kein Wässerchen kann sie trüben

Ein Gartenläubchen

Im tiefen Schnee

Auch dort kann man sich gut lieben

2 Kommentare

Eingeordnet unter Tagebuch, Zeitliches

2 Antworten zu “Liebende suchen die Einsamkeit (Kierkegaard) – egal wo

  1. Anstelle der ursprüngliche Wortmarke „Jahresgezeiten“ steht jetzt das Kierkegaard-Zitat – trotzdem lasse ich mich immer noch dazu anregen (Gezeiten mit dem plötzlichen Anrollen der Flut und dem langsamen Verebben der Bewegung), hierher meinen Text ‚“Dialog“ zu setzen – zu Nutz und Frommen des Liebespaars:

    Dialog

    „Du bist das Land,
    ich bin das Meer.
    Die ganze Nacht
    umspül ich dich,
    leckt meine Welle
    Flanken dir und Lust.“

    „Ich hebe machtvoll
    mich aus dir
    empor, lass langsam
    in dich gleiten
    mich, du Dünung
    du – du Meer.“

    „Ich trag dir Schiffe zu:
    Lass ankern sie
    im warmen Strom.
    Mit Muschelkrusten
    ritzen sie
    dir Zeichen ein.“

    „Geschmückt mit Algen-
    kränzen dehn ich mich,
    geb lustvoll auf:
    Land unter! gellt’s.
    Wo ist das Land?
    Und wo das Meer?“

    „Ich schlug ans Land,
    Du sankst ins Meer,
    verlaufen ich,
    ertrunken du.
    Und mich erlebt,
    gefunden dich!“

  2. Danke Dieter für Dein geiles Gedicht. Ich hatte mehr die Einsamkeit im Fokus, Du offenbar den Geschlechtsakt.

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